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	<title>Tacphilosophy Archive - Sapiens Para Bellum</title>
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	<title>Tacphilosophy Archive - Sapiens Para Bellum</title>
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		<title>SAPIENS PARA BELLUM – Porträt: Hélie Denoix de Saint Marc</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 16:02:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tacphilosophy]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdenlegion]]></category>
		<category><![CDATA[helie denoix de saint marc]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Hélie Denoix de Saint Marc  1922 &#8211; 2013 Ein Mann der viel gesehen hat richtet seine Worte an die Jugend. Hélie de Saint Marc war im Widerstandskampf gegen Nazi – Deutschland, überlebte ein KZ, kämpfte in der Fremdenlegion und putschte im Zuge des Algerien Kriegs 1961 gegen Charles de Gaulle. Im Nachfolgenden haben wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Hélie Denoix de Saint Marc  1922 &#8211; 2013</strong></h2>
<p>Ein Mann der viel gesehen hat richtet seine Worte an die Jugend. Hélie de Saint Marc war im Widerstandskampf gegen Nazi – Deutschland, überlebte ein KZ, kämpfte in der Fremdenlegion und putschte im Zuge des Algerien Kriegs 1961 gegen Charles de Gaulle.</p>
<p>Im Nachfolgenden haben wir einen Text aus dem Französischen übersetzt, den wir jedem Follower ans Herz legen wollen. Es ist das Vermächtnis von einem großen Mann &#8211; speziell an DICH gerichtet!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-531"></span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2> <strong>QUE DIRE A UN JEUNE DE 20 ANS – Was ich einem 20 Jährigen sagen würde</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn du alles gewusst hast und auch das Gegenteil davon, wenn du viel gelebt hast und am Abend deines Lebens angekommen und verleitet bist nichts zu sagen, wissend dass der Schmerz jeder Generation ausreicht und dass Fragen, Erkundung und Zweifel ein Teil Vornehmheit der Existenz sind. Unterdessen möchte ich nicht ausweichen und meinem jungen Zuhörer würde ich, angelehnt an einen zeitgenössischen Autor, wie folgt antworten:</p>
<blockquote><p>« Sei kein Gefangener deiner eigenen Wahrheit und versuche es nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern lerne es zitternd als Mysterium zu erschließen. »</p></blockquote>
<p>So würde ich meinem jungen Zuhörer sagen, dass wir in einer schweren Zeit leben in welcher die Grundlagen der sogenannten Moral und dem was man heute als Ethik bezeichnet, ständig im Wandel sind, insbesondere in den Domänen Leben zu geben, Leben zu manipulieren und Leben zu beenden. In diesen Domänen warten in den nächsten Dekaden schreckliche Fragen auf uns die einer Antwort bedürfen.</p>
<p>Ja wir leben in einer schweren Zeit in welcher systematischer Individualismus, Profit zu jedem Preis, Materialismus über die Geisteskraft obsiegen.</p>
<p>Ja wir leben in einer schweren Zeit in welcher die Fragen ständig von Rechten aber niemals von Pflichten handeln und nicht mehr erkannt wird, dass das Gewicht des Schicksals die Verantwortung ist.</p>
<p>Aber ich würde meinem jungen Zuhörer sagen, dass er trotz alledem an die Größe des Abenteuers der Menschheit glauben muss.<br />
Du hast, bis zu deinem letzten Tage, bis zur letzten Stunde deine eigene Laste zu tragen.</p>
<p>Leben ist Kämpfen, das Handwerk eines Mannes ist rau. Die die leben sind diejenigen die kämpfen.</p>
<blockquote><p>Du musst wissen,<br />
nichts ist sicher,<br />
nichts ist einfach,<br />
nichts ist geschenkt,<br />
nichts ist umsonst.</p></blockquote>
<p>Alles muss erobert und alles muss verdient sein.<br />
Wird nichts geopfert, wird nichts gewonnen.</p>
<p>So würde ich meinem jungen Zuhörer sagen, aus meiner bescheidenen Sicht – dass das Leben ein Geschenk Gottes ist und dass man jenseits dessen, was als Absurdität der Welt erscheint eine Bedeutung für unsere Existenz entdecken muss.</p>
<p>Ich würde ihm sagen, dass er durch Schwierigkeiten und Prüfungen, diese Großzügigkeit, diese Noblesse, diese wundersame und geheimnisvolle Schönheit, die überall auf der Welt verstreut ist, finden muss. Wir müssen jene Sterne entdecken, die uns dahin leiten, wo wir eingetaucht sind in die Dunkelheit der Nacht und in die heilige Welt unsichtbarer Dinge.</p>
<p>Ich würde ihm sagen, dass jeder Mann eine Ausnahme ist und seine eigene Würde hat und dass man diese Würde respektieren muss.</p>
<p>Ich würde ihm sagen, dass er trotz Allem und gegen Alles an sein Land und dessen Zukunft glauben muss.</p>
<p>Schließlich würde ich sagen, dass von allen Tugenden die Wichtigste, die treibende Kraft vor allen anderen, denen man auch gerecht werden muss, der Mut ist. Allen voran der Mut über den man nicht spricht – den Träumen seiner Jugend treu zu bleiben. Die Ausübung dieser Tugend ist vielleicht sogar</p>
<p>„Die Ehre des Lebens“</p>
<h4>Helie Denoix de Saint-Marc</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Literatur – Tipps</p>
<p>Asche und Glut<br />
Wächter des Abends<br />
Unsere Geschichte</p>
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		<title>Der vollendete Krieger – das antike Sparta und sein Ideal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sapiensparabellum]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 13:02:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tacphilosophy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Film 300, spartan races und workouts im ganzen Land und ein Lambda auf allen Rucksäcken auf der Range. Jedoch wissen nur wenige, was Sparta wirklich bedeutet. Unser Freund A. Hohenstein hat uns ein paar Zeilen zusammengefasst: Die Frage nach dem Krieg und wie er zu bestreiten ist wird nicht alt, sondern ist Teil der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film 300, spartan races und workouts im ganzen Land und ein Lambda auf allen Rucksäcken auf der Range. Jedoch wissen nur wenige, was Sparta wirklich bedeutet. Unser Freund A. Hohenstein hat uns ein paar Zeilen zusammengefasst:</p>
<p><span id="more-349"></span></p>
<p>Die Frage nach dem Krieg und wie er zu bestreiten ist wird nicht alt, sondern ist Teil der menschlichen Existenz. Seit jeher strebten Männer danach, die perfekte Antwort auf diese Frage zu finden, um ihre Feinde zu übertreffen und den Sieg davonzutragen. Kaum jemand ist so berühmt für dieses Streben wie die Krieger des antiken Sparta, eines Dorfes der südlichen Peloponnes in Griechenland, dessen Aufstieg zur Militärmacht vor etwa 3000 Jahren begann. Während der Klassischen Zeit, von etwa 500 bis 336 v. Chr., war die Stadt wohlbekannt für den unerschütterlichen Kampfgeist seiner Krieger, die nur selten Niederlagen hinnehmen mussten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Die Spartaner fragen nicht, wie viele Feinde es sind, sondern wo sie sind.“ – Plutarch</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Pflicht und Aufopferung </strong></h2>
<p>Das berühmteste Beispiel ist ohne Zweifel die Schlacht an den Thermopylen 480 v. Chr., in der 300 Spartiaten gemeinsam mit einigen tausend anderen Griechen versuchten, dem persischen Invasionsheer standzuhalten, um die Freiheit der hellenischen Welt zu verteidigen. Jeder einzelne der spartanischen Krieger starb an jenem Tag bei der Sicherung des Rückzugs der anderen Truppen, jedoch nicht ohne den Invasoren große Verluste zuzufügen. Die Schlacht wurde zum Mythos der Disziplin und der Aufopferung und bleibt bis heute ein Ideal, da sich jeder Soldat bewusst sein muss, dass er eines Tages möglicherweise sein eigenes Leben für die Sicherheit seiner Heimat und seiner Liebsten geben muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Es gibt immer Thermopylen, an denen man sterben kann.“ – Nicolás Gómez Dávila</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ein Ideal erreichen – Form und Disziplin</strong></h2>
<p>Der Weg des Kriegers ist lang und beschwerlich, jeder Mann und jede Frau, der/die ihn betreten hat, kennt seine Herausforderungen. Teil der absoluten Elite zu werden ist nicht einfach eine Entscheidung für einen „Job“, sondern eine Art zu leben. Im antiken Sparta musste jeder Jüngling mit 14 Jahren an einer militärischen Erziehung, genannt „Agoge“, teilnehmen, die mehrere Jahre andauerte. Dort lernten die Aspiranten alles, was sie später in der Gemeinschaft ihres Volkes brauchen würden, vor allem dass Krieg die Angelegenheit eines jeden Mannes ist, der die spartanische Bürgerrechte sein Eigen nennen wollte.  Diese wurden ausschließlich an volljährige Männer vergeben, die die Agoge abgeschlossen hatten.</p>
<p>Das Ideal des vollendeten Kriegers wurde also institutionalisiert und zum bedeutendsten Teil des spartanischen Lebens. Das mag extrem wirken, verglichen mit der Situation heute, doch zeigt es, dass militärische Institutionen ein kulturelles Fundament benötigen und außerdem die Notwendigkeit einer Kultur, sich gegen ihre Feinde verteidigen zu können. Heute ist der Gedanke des andauernden Friedens weit verbreitet, doch bleibt er reine Illusion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Wenn Du den Frieden liebst, so zeige in ihm die gleiche aufrechte Haltung wie im Kriege.&#8220; – Henry de Montherlant</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<h2><strong>Mythos und Vorbild</strong></h2>
<p>Krieg ist seit jeher nicht nur eine praktische, sondern auch eine geistige Kunst. Ein grundlegender Teil davon ist eine leitende Erzählung für die Gruppe wie für den Einzelnen. Soldaten hatten den Willen, überlegen zu werden, weil man ihnen die Geschichten der Helden erzählte, die vor ihnen kamen. Die Hopliten Spartas sind ein zeitloses Vorbild für jene, welche den Durchschnitt, das Gewöhnliche zu übertreffen suchen, für jene, welche sich der Pflicht, Ordnung und Hierarchie bewusst sind. Deshalb kann kein besseres Beispiel in den Geschichtsbüchern gefunden werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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